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Die Woche 29/2018

Mit den Grenzen des Sinnvollen und Sagbaren, einem Abgesang auf Die Zeit, einem Google-Tablet ohne Google, mittlerer Begeisterung

Die Grenze des Sagbaren: Sie verschiebt sich. Thomas Knüwer erklärt das anhand des Overton-Fensters und den merkwürdigen Artikeln, die in Die Zeit in letzter Zeit erschienen sind. Sascha Lobo nimmt in seiner SPIEGEL-Kolumne die Medien allgemein in die Mangel. Das Problem ist tatsächlich, dass kaum etablierte Medien die AfD als faschistische und rassistische Nazipartei bezeichnen, abgesehen von Kommentaren. Die Privaten brauchen Zuschauer, um Werbeeinnahmen zu generieren, und Zuschauer kriegt man mit Emotionen. RTL & Co sind auf Bildschirmformat gebrachte Kopien der BILD-Zeitung und leben -wie diese – von Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht. Jede Behauptung der AfD in den Nachrichten, die Emotionen schürt, bringt Zuschauer und damit Kohle und der AfD Normalität.

Die öffentlich-rechtlichen Medien sind hingegen ausdrücklich ein Geschenk in Sachen Ausgewogenheit, aber auch das nutzt die AfD. Sie kann auf ARD und ZDF einprügeln, sie seien Staatsmedien und Merkelfunk und würden die Altparteien schützen – und jede Kritik, jede klare Kante in Dichtung AfD dient postwendend als selbstverstärkender Beleg dafür. Wie man an den Shitstorms gegen Anja Reschke und Dunya Halali sieht, die eben Meinung beziehen.

So sind die öffentlich-rechtlichen Sender in der Zwickmühle, aus der sie nur die Nicht-Afd-PolitikerInnen mit starken Meinungen gegen die AfD und Distanzierung von ihren Themen herausholen könnten, wenn die nicht damit beschäftigt wären, sich von der AfD auf deren Themen kunstvoll festnageln zu lassen.

Die Zeit: Dazu lest nochmal den Text oben von Thomas Knüwer. Er macht auch klar, dass Texte wie auch der von Giovanni di Lorenzo, über den ich neulich kurz schrieb, früher und ganz früher nie gedruckt worden wären.

Tiefer Staat: Man hätte sich gewünscht, dass nicht zufällig Trottel Trump die Geheimdienste gegen sich aufbringt. Bernie Sanders wäre da der bessere Präsident gewesen, aber ach. Und bei uns müsste das auch mal jemand angehen, nämlich das Spiel an sich zu hinterfragen und sich nicht an den einzelnen Spielern abzuarbeiten:

Spätestens nach der Aufdeckung des NSU wäre Zeit gewesen, dass Politiker deutlich erklären, dass die Geheimdienste ein Problem sind und keine Lösung.

Google ohne Google: Ich hab ein altes Nexus 7 von 2012. Das wurde von Google mittlerweile gebrickt auf ein kaum lauffähiges Android 5.1 upgedated. Das heißt: Android 5 läuft, so lange man keine Apps startet. Inzwischen habe ich dort ein Android 7.1.2 von AOSP (Android Open Source Project) installiert, die Google Apps funktionierten jedoch nicht. Vemrutung: Weil Android 7 die Updates anders einspielt als bisher braucht es mehr Speicher im System-Bereich. Den hätte ich durch Umpartitionieren des Speichers zur Verfügung stellen können, wenn das Universaltoo gparted dort funktionieren würde. Was es nicht tut, obwohl ich die Anleitung von jemandem habe, der ein Nexus 7 von 2013 (einen ziemlich neu entworfenen Nachfolger) auf diese Weise umgebaut hat.

Aber was brauche ich schon Google Apps! Zwei alternative App-Stores und – Zack! – funktioniert es. Soll ich das nochmal detaillierter beschreiben? Dann bitte ich um Handzeichen in den Kommentaren.

Mittlere Begeisterung: Pretty Easy Privacy ist hübsch und gut gedacht, aber zu einfach für mich. Soll heißen: Ich hab jetzt an meinem Gmail-Account zwei PGP Private Keys hängen, die ich nicht will, und kriege weder den Privat- noch den Public Key meines eigentlichen Postfachs importiert. Das macht die Sache nur so mittelsinnvoll. Werde mir am Wochenende dazu wohl mal Videos ansehen müssen.

Und Ihr so?

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